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Abenteuer 2018-19

Es soll ein ereignisreicher Tag werden. Das Hotel ist russischer Standard für den zehnfachen Preis. Aber wir sind in St. Peterburg! Frühstück fällt aus, oder kann man eine Tasse Tee und ein Schokocroissant als Frühstück bezeichnen?

Wir kommen pünktlich an der Issak-Kathedrale an. Sie ist die zweitgrößte Kathedrale weltweit, macht aber erst in einer halben Stunde auf. Es wird bestimmt, dass wir erst die Stadtführung per Hope-on-Hope-off Bus machen und dann eventuell die Kapelle besichtigen. Obwohl ich bereits zum zehnten Mal in Petersburg bin, geht diese Gelegenheit wieder an mir vorüber. Bei meinen vorigen Besuchen wurde diese Kapelle immer restauriert. Nach über der Hälfte der Tour lasse ich unserer Gruppe auf dem Platz am Winterpalais aussteigen. Wir bummeln über den Platz. Nein, in das Museum möchte keiner von uns. Die Ermitage beinhaltet über 3 Millionen Exponate überwiegend zentraleuropäischer Kunst. (Für Facebook-Leser: Die Raubkunst ist im Depot und wird nicht gezeigt!) Es gibt Bier, aber nur alkoholfrei, denn Trinken in der Öffentlichkeit ist verboten. Auch Backwaren kann man kaufen oder Fotos mit Tieren machen. Gerne wird eine Kutschfahrt über den riesigen Platz gebucht, der für Motorfahrzeuge komplett gesperrt ist. Meine Leute sind sichtlich beeindruckt. Sie verstehen jetzt, weshalb es für unsere deutschen Motorradfahrer so schwer ist hier Disziplin zu üben, wenn wir den Platz befahren, um ein Erinnerungsfoto zu machen.

Bei der „Heilig-Blut-Kapelle“ erzähle ich das, was ich zur Geschichte weiß. Danach geht es schnell zum Anschluss-Bus, denn eine halbe Stunde warten oder hineinzugehen ist nicht für alle notwendig. Wir fahren an der Kasaner Kathedrale vorbei. Sie ist ein Abbild des Petersdom in Rom. Das Zeichen der Trinität über dem Eingang wird als Freimaurersymbol gedeutet. Dabei finde ich während der Stadtrundfahrt ähnliche und schönere Zeichen an einigen Kirchen. Auch der Bau der Petersburger Börse, mit den beiden nachempfundenen Leuchttürmen auf der Strelka, wird den Freimaurern und ihrem salomonischen Tempel zugeschrieben. Es ist alles schon ein wenig geheimnisvoll, zumal der Audio-Guide auch andere geheime Ordensgesellschaften erwähnt. Der Bus hat Probleme sich durch die Straßen zu quälen. Der Tag der Seekriegsflotte ist am Wochenende. Meine Frau weiß, was das heißt und ich bin zufällig sehr häufig an diesem Tag in irgendeiner Gegend in Russlands unterwegs. Am Admiralsplatz sind Tribünen aufgebaut, die Uferstraße ist gesperrt und Truppenorchester machen eine Generalprobe. Ein riesiges Polizeiaufgebot ist in den Parkanalgen genauso versteckt wie Unmengen an Fernsehübertragungstechnik. In der Newa liegen viele Kriegsschiffe aller Klassen uns sogar U-Boote für die bevorstehende Flottenparade. Auch das Denkmal für Peter dem Ersten wird „aufgehübscht“, so dass es nicht leicht zu besichtigen ist.

Unsere Bootsfahrt beginnt erst um 15.00 Uhr. Wir machen nur die Hälfte mit, weil wir uns noch mit unserer Dolmetscherin treffen wollen. Extra für unsere englisch sprechenden Teilnehmer wird der Audio-Guide auf dem Schiff repariert. Wir „Ossis“ sind enttäuscht, dass diese Tour nicht an der „Aurora“ vorbei führt. Letztendlich finden wir uns damit ab, denn man kann nicht alles haben! Wir beschließen, unser „strategisches Treffen“ in einem Original russischen Restaurant zu begehen. Selten habe ich so etwas Stilechtes gesehen, so dass dieser Besuch ein Erlebnis ist. Es gibt eine ausgezeichnete Kohlsuppe und anschließend Wareniki. Bereits sehr früh verabschieden wir uns und sind, so wie es sich gehört, um 22.00 auf dem Zimmer und bereiten uns für die Nachtruhe vor.

Abenteuer 2018-19

Pünktlich um 3 Uhr klopft es an der Tür. Ein Glück, denn die Weckzeit meines Weckers steht versehentlich auf wenige Minuten vor 4 statt auf wenige Minuten vor 3 Uhr. Das Hotel hat uns ein Lunchpaket zusammengestellt. Auch der Transfer zum Flugplatz verläuft ohne Probleme. Auf dem Flugplatz verabschieden wir uns von 4 Personen, die jetzt über Moskau nach Hause fliegen.

Problemlos verläuft das check-in. Ich bekomme einen Fensterplatz in der 5. Reihe. Während dieser 4 Stunden Flugzeit mit einem Airbus ist das Schlafen nahezu unmöglich. Obwohl wir kurz nach 5.Uhr gestartet sind, kommen wir um 6.30 Uhr an. Alle sind „verkatert“ und benötigen erst einmal einen Kaffee. Das Hotel lässt uns natürlich nicht auf unser Zimmer. Es gibt Probleme mit der Stornierung eines Zimmers. Egal, wir „erobern“ in der Zwischenzeit die Stadt. Leider schaffen wir nur eine kurze Strecke auf dem Newski-Prospekt. Aber immerhin besichtigen wir die Kasaner Kathedrale. Rita möchte sich irgendwo hinsetzen und Kaffee trinken. Weil sie ein Restaurant auf dem Hinweg gesehen haben latschen wir den ganzen Weg zurück, anstatt an der Moika im Tschaika zu sein. Na gut, dann eben ein anderes mal. Also sitzen wir am Nevski in einem sehr teurem Restaurant und trinken Kaffee und essen Sacher-Torte oder süße Wareniki. So vergeht der Vormittag.

Hotel beziehen, frisch machen, booking.com kontaktieren, warten. Die Mädels verspäten sich etwas. Wir suchen das Reisebüro auf, das einen Teil des nächsten Trips organisiert hat. Ein sehr schönes Technologie-Zentrum mit goldenem Firmenschild. Hier hat sich das kleine Reiseunternehmen mit 6 Mitarbeitern angesiedelt. Der Leiter(!)ist außerordentlich sympathisch und ruhig. Ich bekomme alle Voucher in Kopie ausgehändigt. Das hat sich gelohnt. Dascha erhält auch wichtige Informationen darüber, was wir in den nächsten Tagen machen können.

Abendessen ist in einem armenisch-georgischem Restaurant. Obwohl der Tag nicht viele Ereignisse brachte sind alle müde und wollen schlafen gehen. Also lösen wir die Gemeinschaft um kurz nach 22 Uhr auf. Einige von uns haben den 70. Geburtstag schon hinter sich und bei den meisten ist er in „Sichtweite“. Später erfahre ich, dass die Mädchen (die als einzige noch weit unter 60 Jahre alt sind) noch das Nachtleben genossen haben.

Abenteuer 2018-19

Endlich ausschlafen! 8 Stunden reichen! Obwohl es draußen in der Nacht nur 10 Grad waren und das Fenster offen stand bin ich ausgeruht. Für das Frühstück lassen ich mir Zeit, auch wenn ich nicht, wie am Nebentisch, eine halbe Flasche Wein haben muss. Der Kaffee reicht mir, er ist gut. Außerdem gibt es meinen geliebten Haferschleim und Eierpfannkuchen.

Heute ist Kulturprogramm angesagt. Erste Station ist das ethnologische Institut. Durch die Nähe zu Kasachstan und durch die vielen eingewanderten Menschen aus den verschiedensten Regionen Europas in diese Gegend sind mannigfaltige Forschungen möglich. Das Standardwerk über die Geschichte der Deutschen in Sibirien ist leider nur in russischer Sprache verfügbar. Wir verabreden einen Termin mit einer Ahnenforscherin für morgen. Rita hofft, dass sie Unterlagen über ihre Großeltern finden, die hier irgendwo in Sibirien(!) gelebt haben. Leider regnet es immer noch sehr heftig und die Temperatur liegt immer noch bei 12 bis 14 Grad. Deshalb besuchen wir ein (Heimat-)Museum. Natürlich wird die heimische Fauna und Flora gezeigt und wie alles zur bzw. nach der Eiszeit aussah. Die Eroberung Sibiriens vor über 300 Jahren spielt ebenso eine Rolle wie die verschiedenen deutschen Kolonien, die hier durch freie Bauern gegründet wurden. Auch die Episode Koltschak im Bürgerkrieg wird gut dargestellt. Insgesamt ist es jedoch für viele von uns anstrengend.

Der Besuch des deutschen Hauses Omsk steht an. Im klarsten Deutsch, das vielen von meinen Schülern zur Ehre gereichen würde, begrüßt uns eine junge Dame. Mit keiner Frage und keinem Wort hat sie irgendwelche Probleme. Nein, sie stammt nicht aus Deutschland, sie ist Russin. Ihre Eltern waren der deutschen Sprache mächtig und zu Hause wurde deutsch gesprochen. Sie hat eine russische Schule mit verstärktem Deutsch-Unterricht besucht und in Russland studiert. Oder ist man bei solch einer Vita Deutscher, auch wenn man einen russischen Pass hat?????

Mittagessen in einem Imbiss-Restaurant. Wieder einmal das alte Problem in Russland: Es gibt nur europäisches Bier! Aber das Essen ist traditionell russisch. Wir wählen für 5 Euro ein Dreigang-Menü bestehend aus Suppe, Pelemini und Salat mit Majonäse. Oliver (12) bekommt seinen Burger! Das Restaurant ähnelt unseren Burger-Ketten, aber das Essen ist überwiegend russisch und damit viel gesünder. Das muss es auch, denn danach geht es zur Besichtigung der Zentralbibliothek. Westsibirien ist so groß wie Deutschland und die Hauptstadt ist Omsk mit kurz über einer Million Einwohnern! Da sammelt sich ein wenig Geschichte an und auch einige Bücher. Hier im Stadtzentrum (bisher wusste ich nicht, dass Omsk ein Stadtzentrum hat, weil wir immer spät angekommen sind und teilweise schon um 6.00 Uhr abgefahren sind!) beginnt unsere Stadtführung. Der bekannteste Gefangene hier war Dostojewski. Hier, in der 10 jährigen Verbannung, sammelte er den Stoff für seine berühmtesten Romane! (Schuld und Sühne, der Idiot, die Brüder Kasamarow). Ansonsten war das Zentrum immer schon Außenposten des russischen Imperiums. Von hier aus startete vor über 300 Jahren die Eroberung des Ostens und von hier aus wurden die Gefangenen und Deportierten (Unterschied!!!!) in die verschiedensten Gegenden verteilt. Rita ist besonders glücklich, als sie auf die kleine Kirche aufmerksam gemacht wird, in der ihre Großeltern geheiratet haben (was ich bezweifele, denn schon damals war es nicht die einzige lutheraner Kirche in Omsk und auf den Dörfern gab es auch Kirchen, die vom Pastor in Omsk bedient wurden!). Das Gebäude der ehemaligen Kirche gehört heute zwar zu einem Militärmuseum, aber so dicht war sie noch nie bei ihren Großeltern! Komischerweise interessiert sich keiner aus unserer Delegation für die momentane lutherander Kirche im Ort, die ja gleichzeitig der Bischofssitz ist. Auch dass wir dort willkommen wären ist uninteressant, hinsichtlich der Möglichkeit, unter mehr als ein Million Menschen einen Hinweis auf die Großeltern von Rita zu stoßen, was der Suche einer Stecknadel in einem Heuhaufen gleicht.

Der Abend klingt aus mit vielen Gesprächen und Diskussionen. Ja, die russische Seele zu verstehen ist nicht einfach. Die größten Probleme damit haben Menschen, die alles wissen. Wieder einmal bewahrheitet sich mein Leitspruch: Erwarte in Russland nichts, denn es kommt sowieso anders. Egal was du durch Vorurteil oder Beobachtung als normal empfindest, es kommt anders. Und so hat Paul am Nachmittag kein warmes Wasser zum Duschen!

Abenteuer 2018-19

Bei der kleinen Hochzeitsgesellschaft am Nebentisch wird Wodka getrunken, Selbstgemachter. Nachdem Jemand es bemerkte, wurde laut diskutiert. Folgerichtig erhält die Mutter des Bräutigams Hausverbot. Manchmal ist es besser, die Klappe zu halten. Dabei war es, zumindest für mich, ein sehr schöner Tag! Etwas später als sonst standen die Taxen vor der Tür. Nur 2 Leute (plus Dolmetscherin und Babysitter) unserer Gruppe interessierten sich für die Ahnenforschung. Die anderen besuchten mit mir die Schule Nr. 15 in Omsk. Bereits das Schulgelände symbolisierte den Umgang mit Behinderten: der Doppelzaun sollte natürlich dafür sorgen, dass die gehörlosen Schüler nicht unkontrolliert auf die Straße laufen. Andere Interpretationen sind möglich. Die junge Kollegin, die die Schulleiterin vertrat, spricht langsam und deutlich. 200 Schülerinnen und Schüler, teilweise mit Mehrfachbehinderungen werden hier unterrichtet. Sie ist sichtlich außerordentlich erfreut als ich den Karton mit den gesammelten Hörgeräten übergebe. Ich glaube ihr, als sie mir versichert, dass die Geräte den Kindern zu Gute kommen werden. Die meisten Kinder tragen nämlich nur Kassengeräte, die im Einkauf selten 100 Euro übersteigen. Die sind zwar für die Kinder mit dem Grad der Schwerhörigkeit 3 (hochgradige Schwerhörigkeit) und 4 (an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit) kostenlos, aber sehr unförmig. Zum Vergleich: bei uns beträgt diese Summe zirka 750 Euro.

Obwohl wir nur 30 Minuten für diese Visite eingeplant haben verlassen wir das Gelände erst nach über einer Stunde. Die nächste Station ist die Caritas. Deren Leiterin habe ich in Osnabrück bei Bischof Pickerl kennen gelernt. Derzeit ist die Caritas-Station in Omsk die größte in Sibirien. 13 Projekte werden hier durchgeführt. Das beginnt bei der Suppenküche über die Ausbildung zur Alten- und Krankenpflegerin bis zur Betreuung von jungen alleinstehenden Müttern. Vieles wird durch Ordensschwestern geleistet. Aber auch Ehrenamtliche und fest angestellte Personen gibt es hier. Ein Teil des Geldes kommt aus Deutschland. Etwa 25 Prozent kommen projektgebunden vom russischen Staat. Ein Teil des Geldes wird auch selbst erwirtschaftet indem beispielsweise Krücken und Krankenbetten günstig vermietet werden. Wir besichtigen die gut ausgestattete Kleiderkammer und das Lebensmittellager. Vieles wird gleich in Zentnersäcken gekauft und dann umgepackt, weil es so billiger ist. Die Abgabe von Lebensmitteln durch Supermärkte ist gering, weil die Orthodoxe Kirche bevorzugt wird. Allein in diesem Jahr konnten 30 Kühe gekauft werden und bedürftigen Familien auf den Dörfern zur Verfügung gestellt werden. Auch den Speiseraum, in dem gerade gut 50 Personen eine kostenlose Mahlzeit erhalten, können wir sehen. Die Leiterin entschuldigt sich, denn sie muss zu einer Veranstaltung, auf der sie ausgezeichnet wird. Das wird sie sich sicher verdient haben, denn vieles steht und fällt mit dem persönlichen Engagement. Wir versuchen noch durch eine kleine Sammlung untereinander schnell wenigstens einen Teil für eine Kuh zusammen zu bekommen.

Zu meiner großen Überraschung wird ein Besuch im Zentrum der Evangelisch-Lutheraner Kirche ermöglicht. Es war schon eine weise Entscheidung unserer Regierung, hier in Omsk den Bau eines solchen Zentrums zu ermöglichen. Obwohl nur 1,2 % der Bevölkerung (und das ist weit über dem russischen Durchschnitt!) dieser Region einer Richtung des evangelischen Glaubens angehören, ist dieses Zentrum am Wochenende gut besucht. Viktor kann gut erklären und gibt einen Einblick in die Geschichte der Stadt und erklärt Zusammenhänge.

Jeder versucht noch etwas zu schlafen, denn es wird eine kurze Nacht.

Abenteuer 2018-19

Es hat den Anschein, als wenn am Vormittag alle ein wenig „zerknittert“ sind. Für mich war die Nacht mit nur 5 Stunden Schlaf zu kurz. Unser Zimmer geht zur Straße raus und man muss schon gute Nerven haben, wenn man das Rauschen der vorbeifahrenden Autos die ganze Nacht überhören will. Es regnet, was die Stimmung nicht unbedingt bei 14 Grad anhebt. Nach einer sehr langen und holprigen Autofahrt mit einem Mini-Bus geht es nach Blumenfeld. Der Ort liegt ca. 85 km südwestlich von Omsk. Wir werden herzlich in der Schule empfangen. Bevor die Leiterin mit der Geschichte des Dorfes beginnen kann, wird sie von Rita über unsere Familiengeschichte aufgeklärt. Heute leben in dem kleinen Dorf ca. 2000 Einwohner. Bis zu 600 Kinder haben die Dorfschule besucht. Heute sind von den vielen Esten und Deutschen nur noch wenige ansässig. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Kasachen. Die Grenze zu Kasachstan ist nur 30 km entfernt.

Es geht die schlechte Asphalt-Straße zurück nach Alexandrovka. Obwohl der Ort nur halb so groß ist beherbergt er ein feines Museum zur Russlanddeutschen Geschichte. Ich bin erstaunt, wie wenig einige von uns über die globale Geschichte in Russland wissen. Dabei ist alles im Internet vorhanden! Stattdessen werden DNA Proben gemacht um herauszufinden, wer überall auf der Welt mit wem verwandt ist. Das ist in meinen Augen zwar eine nette Maßnahme, kann aber nicht aufklären, an welchem Ort und wie unsere Menschen vor über 100 Jahren in der Verbannung gelebt haben!

Das Museum der Kreisstadt Asovo wird gerade renoviert. Die Führerin spricht russisch und Daria muss übersetzen. Überall liegt Material der Landsmannschaft herum. Es fällt mir schwer zu verbergen, dass ich der Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Lübeck bin. Die Erwartungen an mich wären sonst zu hoch und außerdem kenne ich mich bei einigen Fakten nicht exakt aus. Das Mittagessen im Hotel-Restaurant ist Super. Es gibt Schmorkohl mit Klößen und zum Nachtisch gedeckten Apfel-Hefekuchen mit Streussel. Ich bin unschlüssig, ob ich Jürgen diese Lokalität für unsere Reise im nächsten Jahr empfehlen soll. Sie entspricht jedenfalls unserem Standard und dieser deutsche Nationalkreis ist sicher eine Bereicherung des Wissens.

Die Damen, es sind heute zwei Begleiterinnen zu uns hinzugekommen, haben sich zum Abschluss eine nette Überraschung ausgedacht. Wir machen eine Bier-Verkostung in einer netten kleinen Brauerei. Hier werden zwar nur 4 Sorten hergestellt, aber der Laden läuft und mit solchen Gästen wie uns läuft er noch besser.

Am späten Abend habe ich keine Lust mehr zum spazieren gehen. Es regnet immer noch und die Temperatur übersteigt die17Grad nur knapp. Überhaupt ist in diesem Jahr alles später. Die Aussaat begann erst Ende Mai/Anfang Juni. Es muss alles schnell gehen, denn Mitte/Ende September kommen die ersten Nachtfröste und im Oktober der Schnee!

   

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