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Abenteuer 2018-19

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Endlich mal ein Tag nach meinem Geschmack, wenn auch mit etwas „Holpern“. Sofort nach dem Frühstück und dem Packen geht es nochmal in das Zentrum. Ich bin bereits zum 4. Mal in Tallinn und habe noch nicht den „Totentanz“ in der Nicolai-Kirche gesehen. Im Gegensatz zu dem in der Marienkirche in Lübeck ist dieses identische Gemälde auch noch nach zwei Bombenangriffen erhalten geblieben. Der Wachmann lässt unsere Motorräder vor der Kirche stehen weil ich versichere nur ein Foto machen zu wollen. Danach geht es weiter zum Wasserfall nach Keila. Natürlich sind die Fälle in Schaffhausen schöner, aber hier sind wir in Estland und vor uns liegt der breiteste Wasserfall und der dritthöchste des Landes mit 6 m Unterschied.

Das Wetter ist sehr stark bewölkt und manchmal mischt sich ein Regentropfen mit rein. Gute Motorradbekleidung kann diesen Temperatursturz von 20 auf 14 Grad gut ab und auch die Feuchtigkeit stellt kein Problem dar. Sonntagsfahrer, die uns entgegen kommen, sind dick eingepackt in Vollgummi.

Eine Vogelfangstation fängt Vögel und anschließend werden sie mit Ringen versehen und freigelassen. Nur so ist das Verhalten der Vögel und die ungefähre Anzahl derselben zu ermitteln. Solche Stationen haben wir in Deutschland natürlich auch, nur hier im Baltikum sind die häufiger. So sind nachweislich die Populationen einiger Vogelarten um 80% zurück gegangen. Sehr idyllisch liegt diese Station an der Ostsee. Leider ist sie auf Grund der Lage nur im Frühjahr in Betrieb und so verführt die Ostsee zu einem Spaziergang.

Beinahe hätten wir es verpasst, das Wohnhaus des Barons von Münchhausen zu sehen. Aber 5 Minuten vor Kassenschluss dürfen wir noch in das Haus. Es ist alles da, sein Schlafzimmer, sein Arbeitszimmer, Exponate aus seinen Geschichten, der Ausstellungsaal mit den literarischen Werken aus der Weltliteratur. Deplatziert ist das Wachsfigurenkabinett im oberen Teil, aber Touristen mögen es.

Unser Hotel liegt in Riga in einem der üblichen Vororte. Wer noch nie in Russland war wird diese Gegenden meiden und auch Petra folgte nur wiederwillig. Andererseits bietet es für 30 Euro mehr als gestern das Hotel in Tallinn für 60 Euro. Aber auch hier gibt es kein Restaurant, so dass eine Imbissbude fernab für die haute cuisine herhalten muss.

Ich bin zufrieden mit dem Tag. Nicht nur weil alles geklappt hat, sondern weil sich die intensive Vorbereitung gestern gelohnt hat.

   

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